by Tenbu Kan
(krankenkassengestützt)
(krankenkassengestützt)
für Groß und Klein
1993 Budo Gala in Finnland Hiroshi Karita & Andreas Grimm
Begonnen hat alles im Jahr 1991 mit einem Zeitungsinserat und einigen selbstgemalten Werbeplakaten, nachdem ich während meines Studiums an der Universität Leipzig Fakultät Sportwissenschaften [ehemals Deutsche Hochschule für Körper Kultur (DHfK)] meinen künftigen Meister Mr. Hiroshi Karita (3. Dan Tongil Moo Do) kennengelernt habe und ihn gleich zu einem einwöchigen internationalen Trainingslager nach Finnland begleiten durfte. Dort kam ich das erste Mal mit der koreanischen Kampfkunst Tongil Moo Do (damals Wonhwa Do) in Berührung. Tongil Moo Do ist eine sehr junge Kampfkunst. Sie setzt sich aus technischen Merkmalen des japanischen Karate, des koreanischen Taekwondo, einer Reihe ausgewählter Judo - Wurftechniken und Bodenkampf zusammen. Mit Abschluß des Trainingslagers wurde mir nach absolvierter Geup Prüfung durch Mr. Kensaku Takahashi (8. Dan und Präsident der World Unified Martial Art Federation) die Erlaubnis erteilt, den grünen Gürtel (6. Geup Tongil Moo Do) zu tragen. Damit war der Grundstein gelegt, um in Abstimmung mit Meister Hiroshi Karita in einer maroden Turnhalle in der Heinrichstraße 33 mit dem Tongil Moo Do Training zu beginnen.

Von 10 Interessenten, welche sich auf das geschaltete Zeitungsinserat gemeldet hatten, standen letztendlich 6 Leute erwartungsvoll vor mir. Sprunghaft wuchs die Anzahl der Teilnehmer besonders im Kinder - und Jugendbereich an, und es erwies sich als notwendig, aus den eigenen Reihen Übungsleiter zu rekrutieren. Parallel zum Kampfkunsttraining boten wir ebenfalls Aerobic - Kurse an. Auch in diesem Bereich wuchs die Anzahl der vornehmlich weiblichen Teilnehmer derart an, dass die Hallenkapazität nicht mehr ausreichte, um mit einer Einheit von 60 Minuten pro Woche den Zulauf abzufangen.
Abb. 1: Tenbu Kan Sportzentrum vor Aus - & Umbau
Abb. 2: Tenbu Kan Sportzentrum heute
Natürlich waren wir ständig bestrebt, die Trainingsbedingungen zu verbessern. Über das Sport - und Bäderamt Leipzig erwies es sich jedoch als äußerst problematisch, eine Sporthalle zu bekommen, welche die ganze Woche uneingeschränkt nutzbar war. Nach einigen vergeblichen Anläufen sprachen wir mit der Direktorin der 31. Grundschule der Stadt Leipzig, welche damals im Objekt des ehemaligen Instituts für Lehrerbildung in der Crednerstraße 1 in 04289 Leipzig ansässig war, und erfuhren, dass uns beide im Objekt befindlichen Turnhallen die ganze Woche uneinge- schränkt zur Verfügung standen. Dieser Umstand und dass es in der Peripherie von Leipzig zum damaligen Zeitpunkt sehr wenig sportliche Angebote gab, ermöglichte es, dass unsere Mitgliederzahl kurzfristig auf schließlich 280 anwachsen konnte. Parallel dazu bekamen wir durch das Sport- und Bäderamt eine alten Turnhalle in der Zweinaundorfer Straße 18 in 04318 Leipzig angeboten (Abb.1), welche wir nach Bewältigung unzähliger Problemstellungen zu einem modernen Zentrum für Gesundheit, Sport und Prävention um - und ausbauten (Abb.2). Derzeit besteht bereits die Möglichkeit der Kostenerstattung durch verschiedene Krankenkassen. Direkter Kooperationspartner ist die Innungskranken- kasse (IKK) Leipzig. Bis zum heutigen Tag sichert ein Team erfahrener Trainer, Übungsleiter und Therapeuten den Trainingsverkehr in den Bereichen Präventions sport, Rehabilitationssport, gezieltes allgemeines Fitness- und therapeutisches Krafttraining an David – Gerätesystemen. Aerobic, Showtanz, Kindersport (Kiddy Gym), Kinderballett, Kindertanz und asiatische Kampfkunst (Tenbu Ryu) ab. Abgerundet wird alles noch durch verschiedene Massageformen basierend auf allgemein physiotherapeutischen Gesichtspunkten und traditionell asiatischen Aspekten.
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